DIHK-Dienstleistungsreport

Der Dienstleistungsreport ist eine Sonderauswertung der Konjunkturumfrage der 80 IHKs.

DIHK-Dienstleistungsreport 2010
Kernaussagen des 45-seitigen DIHK-Dienstleistungsreport Frühjahr 2010 sind:
Die Dienstleister schätzen ihre Geschäftslage deutlich besser ein als andere Wirtschaftzweige und sie sind wieder zuversichtlicher in ihren Geschäftserwartungen. - Die Service-Branchen haben die höchsten Investitionspläne aller Wirtschaftszweige.
Auf Basis der positiven Beschäftigungspläne der Dienstleistungsunternehmen rechnet der DIHK mit einem Plus von rund 300.000 Arbeitsplätzen allein im Dienstleistungssektor bis zum Jahresende 2010.
 
DIHK-Dienstleistungsreport Frühjahr 2009
Kernaussagen des 45-seitigen DIHK-Dienstleistungsreport Frühjahr 2009 sind:
Zwar ist der Sektor insgesamt widerstandsfähiger gegenüber der Krise als die Gesamtwirtschaft, dennoch hat der Geschäftslagesaldo der Serviceunternehmen um elf Prozentpunkte auf aktuell plus neun Prozentpunkte nachgegeben.
Wie die Gesamtwirtschaft sind auch die Dienstleistungsunternehmen stark verunsichert - die Erwartungen der Unternehmen sind drastisch eingebrochen.
Die Investitionsneigung der Dienstleistungswirtschaft ist zum Jahresbeginn 2009 erstmalig seit 2005 wieder negativ. Mit ihren Investitionsplänen liegen die Dienstleistungsunternehmen jedoch immer noch neun Prozentpunkte über denen der Gesamtwirtschaft (minus 25 Prozentpunkte).
Gegenüber der Vorumfrage sind die Personalpläne der Serviceanbieter um 15 Prozentpunkte gesunken. Seit zehn Jahren ist das der stärkste Abfall des Saldos. Mit einem Saldo der Beschäftigungspläne von minus 13 Prozentpunkten ist der Servicesektor aber deutlich weniger zurückhaltend als die Gesamtwirtschaft mit minus 22 Prozentpunkten.
 
DIHK-Dienstleistungsreport Herbst 2008
Kernaussagen des 45-seitigen DIHK-Dienstleistungsreport Herbst 2008 sind:
Die Geschäftserwartungen der Serviceanbieter trüben sich aktuell deutlich ein. Trotzdem rechnet der DIHK damit, dass in 2009 rund 50.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor entstehen.
Bei den Transport- und Logistikunternehmen macht sich die Finanzmarktkrise besonders stark bemerkbar; die Aufträge gehen spürbar zurück.
Vergleichsweise gut läuft es bei konsumnahen Branchen - z. B. Gesundheits- oder soziale Dienste, Freizeitwirtschaft, Versicherungswirtschaft - sie weisen die höchsten Investitionspläne des Dienstleistungssektors auf.
   
DIHK-Dienstleistungsreport Frühjahr 2008
Kernaussagen des 45-seitigen DIHK-Dienstleistungsreport Frühjahr 2008 sind:
Trotz getrübter Geschäftserwartungen der Serviceanbieter ist für 2008 mit 200.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor zu rechnen.
Zugpferd des Jobaufbaus sind v. a. unternehmensnahe Dienstleister (z. B. IT, Zeitarbeit, Unternehmensberatung, Sicherheitswirtschaft, Werbebranche).
Stimmungsbild bei den personennahen Dienstleistern (z. B. Freizeitwirtschaft, Reisevermittler) hat sich verbessert.
   
DIHK-Dienstleistungsreport Herbst 2007
Kernaussagen des 52-seitigen DIHK-Dienstleistungsreport Herbst 2007 sind:
Trotz abschwächender Konjunktur sind die Geschäftserwartungen immer noch optimistisch - mit positiven Beschäftigungsplänen.
Zugpferd des Jobaufbaus sind v. a. unternehmensnahe Dienstleister (z. B. IT, Zeitarbeit, Unternehmensberatung).
Die IHK-Organisation rechnet 2008 mit 200.000 neuen Jobs im Service-Sektor.
   
DIHK-Dienstleistungsreport Frühjahr 2007
Kernaussagen des 45-seitigen DIHK-Dienstleistungsreports Frühjahr 2007 sind:
Jobmotor: Dienstleistungswirtschaft schafft 450.000 neue Jobs in diesem Jahr.
Die Geschäftslage ist so gut wie seit 15 Jahren nicht mehr. Ursache hierfür ist der Exportboom, von dem insbesonderen die unternehmensbezogenen Dienstleister profitieren.
Bemerkenswert ist, dass jetzt auch personennahe Serviceanbieter, wie z.B. Leasinggesellschaften, private Bildungsanbieter, Kinos und Sportstudios, die Dynamik des Aufschwungs mittragen.
   
DIHK-Dienstleistungsreport Herbst 2006
Kernaussagen des 48-seitigen DIHK-Dienstleistungsreports Herbst 2006 sind:
Die Unternehmen der Dienstleistungsbranche bewerten ihre Geschäftssituation so gut wie seit 13 Jahren nicht mehr.
Mit Blick auf die Mehrwertsteuererhöhung befürchten stärker konsumorientierte Dienstleistungsanbieter einen Nachfragedämpfer zu Beginn 2007.
Die Investitionspläne der Serviceanbieter sind so gut wie seit über 10 Jahren nicht mehr.
   
DIHK-Dienstleistungsreport Frühjahr 2006
Kernaussagen des 48-seitigen DIHK-Dienstleistungsreports Frühjahr 2006 sind:
Die Geschäftslage der Dienstleistungsunternehmen hat sich sprunghaft verbessert und ist so gut wie seit fünfeinhalb Jahren nicht mehr.
Im laufenden Jahr sind fühlbare Investitionsimpulse von Dienstleistungssektor zu erwarten.
Fast jedes fünfte Dienstleistungsunternehmen beabsichtigt in den nächsten zwölf Monaten Personal.
   
DIHK-Dienstleistungsreport Herbst 2005
Kernaussagen des 42-seitigen DIHK-Dienstleistungsreports Herbst 2005 sind:
Die Gesamtlage der Dienstleistungsunternehmen zeigt sich im Herbst 2005 insgesamt positiv.
Innerhalb des Dienstleistungssektors entfalten Branchen wie die Immobilienwirtschaft oder die Zeitarbeitsunternehmen im Zuge der sachten gesamtwirtschaftlichen Erholung eigene Kräfte.
Optimistisch sind vor allem die IT-Dienstleister, die Versicherungswirtschaft und die Kreditinstitute; deutlich gedämpfte Stimmung herrscht beim Verkehr.