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DIHK-Industriereport
Der DIHK-Industriereport ist eine Sonderauswertung der Konjunkturumfrage der IHKs.
Die wichtigsten Ergebnisse des 46-seitigen Industriereport 2010/2011 sind:
• Die Industrie lässt die Krise hinter sich. Erstmals seit zwei Jahren bewerten die Unternehmen ihre Geschäftslage wieder besser als die Gesamtwirtschaft. Der Lagesaldo von 27 Punkten ist doppelt so hoch wie der langjährige Durchschnitt von zwölf Punkten. Die Industrie profitiert zunehmend von der Investitionserholung und weiterhin vom Exportgeschäft. Die Nachfrage nach Konsumgütern erfährt insbesondere wegen der günstigen Arbeitsmarktentwicklung Impulse vom Binnengeschäft. • Das Verarbeitende Gewerbe bleibt zuversichtlicher als die anderen Wirtschaftszweige. Der Optimismus der Industrie steigt im Vergleich zu den Vorumfragen jedoch nicht mehr weiter. Der Erwartungssaldo (30 Punkte) verschlechtert sich um einen Punkt, liegt aber weiterhin deutlich über seinem langjährigen Durchschnitt (zehn Punkte). • Die Exporterwartungen fallen so zuversichtlich aus wie seit drei Jahren nicht mehr. Der Saldo aus „höher“- und „geringer“-Antworten (37 Prozentpunkte) übertrifft das hohe Niveau aus der Vorumfrage um drei Punkte. Die Verbesserung fällt freilich nicht mehr so deutlich aus wie zuvor. Diese Verlangsamung deutet darauf hin, dass sich der rasante Aufholeffekt im Exportgeschäft dem Ende zuneigt und in ein für Aufschwungphasen normales Wachstum übergeht. Die sich verringernde Wachstumsdynamik in manchen Schwellenländern und die weltweit auslaufenden Konjunkturpakete machen sich im Außenhandelsgeschäft allmählich bemerkbar. • Die Investitionspläne der Industrie ziehen massiv an. Die Investitionsneigung in der Industrie hellt sich unter den Wirtschaftszweigen am stärksten auf – allerdings hatten die Industrieunternehmen ihre Pläne in der Krise auch am stärksten zusammenstreichen müssen. Die weltweit hohe Nachfrage nach deutschen Industrieprodukten „Made in Germany“ setzt sich fort – wenngleich gedämpft – und neben den besonders exportstarken Industriezweigen planen auch die Binnenbranchen mittlerweile wieder mehr Investitionen. Die Chancen stehen gut, dass die jahrelange Investitionsschwäche in Deutschland abgebaut wird. • Die Zeichen stehen erstmals seit der Krise auf Personalaufbau. Gut 20 Prozent der Industrieunternehmen wollen Beschäftigung ausbauen. Zwei Drittel planen ihren derzeitigen Personalbestand zu halten. Nur noch elf Prozent müssen Einschränkungen vornehmen. Aktuell liegt der Antwortensaldo der Beschäftigungsabsichten bei plus neun Prozentpunkten – erneut ein enormer Satz nach vorne.
Der 32-seitige Industriereport 2009 konstatiert eine seit einigen Monaten verbesserte Geschäftslage. Trotzdem bewerten die Unternehmen ihre Situation immer noch schlechter als im Gesamtzeitraum von Herbst 1994 bis Jahresbeginn 2009. Bei den Geschäftserwartungen ist eine Aufhellung auf breiter Front zu erkennen. Damit ist die Industrie erstmals seit Jahresbeginn 2008 wieder der optimistischste Wirtschaftszweig. Allerdings ist die Krise für die Produzenten damit noch nicht ausgestanden. Dafür waren die Einschnitte zu tief. Kapazitätsanpassungen stehen vielfach noch aus. Die Beschäftigungsabsichten der Industrieuntenehmen sind negativ; wenn auch weniger Arbeitsplatzverluste befürchtet werden, als zwischenzeitlich angesichts heftiger Produktionseinbrüche prognostiziert worden war. Die Investitionen beginnen sich wieder zu regen; auch wenn 41 Prozent der Unternehmen angeben, in den nächsten Monaten ihre Investitionen zurückzufahren.
Kernaussagen des 58-seitigen DIHK-Industriereport 2007/2008 sind:
• Der DIHK rechnet mit einem Anstieg der Industrieproduktion von rund vier Prozent. • Der DIHK schätzt, dass rund 100.000 zusätzliche Industriearbeitsplätze geschaffen werden. Es könnten noch mehr sein: Fachkräftemangel bremst zunehmend den Beschäftigungsaufbau in der Industrie. • Sorgen der Betriebe richten sich vor allem auf den Preisanstieg bei Rohstoffen und Energie sowie auf eine langsamere Gangart der Weltkonjunktur infolge der noch nicht ausgestandenen internationalen Finanzmarktkrise. • Für das Jahr 2008 gehen die Industrieunternehmen demzufolge von einem weiterhin dynamischen Exportgeschäft aus. Insbesondere die Wachstumsmärkte in Mittel- und Osteuropa, vor allem aber in Russland, Indien und China, versprechen hohe Zuwachsraten. Für das Inland hofft die Industrie auf eine leicht steigende Kaufkraft der Verbraucher angesichts der erwarteten Beschäftigungszunahme.
Eine Kernaussage steht im Zentrum des 58-seitigen DIHK-Industriereport 2006/2007:
Der Industriestandort Deutschland hat weiter eine Zukunft! Die Geschäftslagebewertung der Industrieunternehmen erreicht Ende 2006 ihren höchsten Stand seit 1991. Die Fragezeichen über der Binnennachfrage sowie Unsicherheiten über dringend notwendige Reformen in den Bereichen Arbeitsmarkt und Steuern trüben die Geschäftserwartungen allerdings ein. Nach einer realen Produktionszunahme der Industrie von etwa 5 Prozent in 2006 geht der DIHK für 2007 von einem Zuwachs von rund 3 Prozent aus. Damit wird die Industrie 2007 erneut stärker wachsen als im Durchschnitt des vergangenen Jahrzehnts. Gleichzeitig wird sich 2007 der Industriesektor konjunkturell deutlich besser entwickeln als die Gesamtwirtschaft. Motor wird wieder das gut laufende Exportgeschäft - insbesondere in der Investitionsgüterbranche - sein. Die Erholung auf dem Arbeitsmarkt wird sich weiter fortsetzen und in 2007 - erstmals seit 2001 - zu einem spürbaren Beschäftigungsaufbau in der Industrie führen. Der DIHK rechnet mit einem Aufbau von bis zu 30.000 neuen Stellen. Bei insgesamt etwa sechs Millionen Beschäftigten im Industriesektor entspricht dieser Wert einer erwarteten Zunahme um etwa 0,5 Prozent. Die aktuelle Umfrage belegt zudem, dass der häufig in der Öffentlichkeit wahrgenommene Verlust von Arbeitsplätzen in einigen Großunternehmen inzwischen von einem umfangreichen und zunehmenden Stellenaufbau in vielen mittelständischen Unternehmen mehr als ausgeglichen wird. Nach einem langjährigen Schrumpfungsprozess sind die Perspektiven der deutschen Industrie inzwischen wieder vielversprechend.
Gemäß dem 60-seitigen DIHK-Industriereport 2005/2006 hat sich die Geschäftslage der Industrie aufgrund der - trotz der hohen Ölpreise - weitgehend robusten Weltkonjunktur und einer leicht belebten Inlandsnachfrage nach Investitionsgütern zuletzt verbessert. Die Angaben der Industrieunternehmen geben Anlass zur konjunkturellen Zuversicht für das Jahr 2006. Der Export bleibt zwar auch 2006 die wichtigste Wachstumsstütze der Industrie, wird aber weniger stark wachsen als in den letzten Jahren. Die Investitionsneigung in der Industrie hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert - sodass mit einem Zuwachs der Investitionsausgaben auch in inländischen Standorten zu rechnen ist. Vor allem das Investitionsmotiv Produktinnovation gewinnt im längerfristigen Trend spürbar an Bedeutung. Auch 2006 wird in der Industrie per Saldo ein Abbau von Beschäftigung stattfinden. Die besten Geschäftsaussichten gibt es den Unternehmensangaben zufolge in der Pharmazeutischen Industrie, der Chemischen Industrie insgesamt und in der Elektrotechnik.
Kontakt
IHK Limburg
Walderdorffstraße 7
65549 Limburg, Lahn
David Rickert
Geschäftsbereichsleiter Starthilfe und Unternehmensförderung
Tel.: 06431/210-130
Fax: 06431/210-205
E-Mail: d.rickert@limburg.ihk.de
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