Weilburger Trialog

Die Staatliche Technikakademie Weilburg organisiert 1x jährlich den sogenannten "Weilburger Trialog". Dieser, so Akademieleiter Hill, habe die jahrelang erfolgreich durchgeführten mittelhessischen Internet-Tage ersetzt. Der Trialog soll nun zeigen, dass Arbeit, Technik und Qualifikation immer im Zusammenhang zu sehen sind. Erfolg hänge vom Menschen und dessen Qualifikation, nicht aber nur vom Einsatz von Methoden ab. Hier sieht die Staatliche Technikakademie Weilburg ihre Herausforderung, die Menschen in der Region so zu qualifizieren, dass sie Projekte leiten, in Projekten mitarbeiten und die Methoden anwenden können und wollen. Der Weilburger Trialog stellt eine enge Verzahnung von Wissenschaft, Wirtschaft und Anwendung dar und ist damit eine Basis für intensiven Wissenschaftstransfer. Die Akademie in Weilburg sieht sich neben ihrem originären Bildungsauftrag in der beruflichen Weiterbildung als regionales Technologietransferzentrum.

Detailinformationen finden Sie unter http://www.ta-weilburg.com

Information:
Wolfgang Hill, Staatliche Technikakademie Weilburg Tel.: 06471/92610, E-Mail: info@ta-weilburg.de

Kontakt IHK:
Dr. Gernot Horst, IHK-Innovationsberatung Hessen, Tel.: 0641/9448-1250, E-Mail:horst@lahndill.ihk.de


Rückblick 2010: Grüne Innovation

Der 6. Weilburger Trialog am 18. Juni 2010 in der Staatlichen Technikakademie Weilburg befasste sich mit grünen Innovationen. Rund 150 Teilnehmer (Unternehmen sowie Studierende der Technikakademie) folgten der Einladung. Mit dem Grundsatz „Die beste Energiegewinnung ist die Energievermeidung“ sollte eine Energieeffizienzdebatte angestoßen werden. Schirmherr war der Hessische Wirtschaftsminister Posch. In zwei Impulsreferaten ging es um Umweltmanagement sowie um erneuerbare Energien als neue technologische Revolution. Diverse Workshops sorgten für Praxisnähe. Die IHK-Innovationsberatung Hessen (ITB) unterstützet die Veranstaltung erneut. Die ITB wird u. a. von der IHK Limburg getragen.


Rückblick 2009: IT-Sicherheit

Die Sicherheit der zukünftigen IT-Welt ist häufig mit den Techniken von heute nicht gewährleistet. Sicherheitslücken von Produkten, Systemen und Netzen zeigen sich erst im praktischen Betrieb. Unternehmen entstehen dadurch oft Imageschäden und ungeplante Kosten. "Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität von Daten zählen zu den allgemeinen Schutzzielen der IT-Sicherheit", so das Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) in Darmstadt. Schwerpunktthema des 5. Weilburger Trialog am 19. Juni 2009 war aus diesem Grund auch "IT-Sicherheit - Wie schütze ich mein Unternehmen?" Eine Jobbörse ergänzt die Fachtagung. Die IHK-Innovationsberatung Hessen und das Beratungszentrum Elektronischer Geschäftsverkehr Mittelhessen unterstützten die Veranstaltung; beide Institutionen werden u. a. von der IHK Limburg getragen. Übrigens: Die Technikakademie Weilburg hat mit dem Schwerpunkt "IT-Sicherheitsmanagement" bereits in der Weiterbildung mit einem Studiengang reagiert.


Rückblick 2008: Maschinenbau begeistert:

Rund 120 Teilnehmer folgten der Einladung zum 4. Weilburger Trialog und waren am 30. Mai 2008 in Stadt an der Lahn. Das Motto lautete in 2008: "Maschinenbau begeistert - Zukunft durch qualifizierten Nachwuchs".
Die IHK-Innovationsberatung Hessen unterstützte Veranstaltung auch in diesem Jahr. Die Tagung bot Unternehmensvorträge und -Workshops zu wichtigen Maschinenbauthemen sowie Impulsreferate zu Trends und künftigem Arbeiten. So ging es u. a. um Anwendungen von Schutzgaslöten, um gewichtsgenaue Portionen durch optische Flächen- und Volumenvermessung, um neue Ansätze in der Verpackungsmaschinenindustrie mit Condition Monitoring oder um Nanobeschichtung für Tribosysteme. Die parallel laufende Jobbörse mittelständischer Maschinenbauunternehmen wurde von den Studenten sehr gut angenommen.


Rückblick 2007: Erneuerbare Energien

Die Technikakademie Weilburg hat die Erneuerbare Energien als Schwerpunkt des 3. Weilburger Trialog gewählt. IHK-Innovationsberatung Hessen, TechnologieTransfer-Netzwerk Hessen und IHK-Verbund Mittelhessen unterstützten die Veranstaltung am 22. Juni 2007, an der sowohl Unternehmer und Landwirte als auch interessierte Privatpersonen auf dem Gelände der Staatlichen Technikerschule Weilburg (Frankfurter Str. 40) teilnahmen. Biomasse, Windkraft, Solarenergie, Erdwärme - um einige erneuerbare Energieformen zu nennen - spielten eine Rolle. Für den Eröffnungsvortrag konnte der Träger des Alternativen Nobelpreises, Dr. Hermann Scheer, Präsident von Euro-Solar, gewonnen werden. Außerdem wurde der Grundstein zum "Erneuerbare Energien"-Park Weilburg (EEP) gelegt. Im Themenpark für erneuerbare Energie präsentieren sich unter Beteiligung der einschlägigen Unternehmen in Demonstrationspavillons die verschiedenen Energieformen. Der Park soll nicht nur den Studierenden als Labor und Entwicklungsstätte dienen, sondern auch den Unternehmen als Ausstellungsgelände, den Schulen der Region als Umwelterziehungseinrichtung sowie der interessierten Öffentlichkeit als permanente Informationsquelle über erneuerbar Energie und deren Umsetzung.

Für den Folgetag lud die Technikerakademie zum "Tag der offenen Tür" ein.



Rückblick 2006: Ein „Trialog“ für den technischen Fortschritt

Der 2. Weilburger Trialog stand voll und ganz im Zeichen des Projektmanagements.

In Sachen technischer Fortschritt ist die Staatliche Technikakademie Weilburg immer am Ball. Unter Schirmherrschaft des Hessischen Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel veranstaltet sie am 23.6.06 den 2. Weilburger Trialog, unter dem Motto «Projektmanagement im Trialog». Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der IHK Innovationsberatung Hessen, dem IHK Verbund Mittelhessen und dem Transferzentrum Mittelhessen der Fachhochschule Gießen-Friedberg durchgeführt.

Über 70 Teilnehmer aus mittelhessischen Unternehmen informierten sich in Fachvorträgen und Erfahrungsberichten über das Thema «Erfolgreiches Projektmanagement». Ein Schwerpunkt war die Beantwortung der Frage, wo und wie man Projektmanager werden kann. Hierzu lieferten Bildungsorganisationen wie die GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement) und die Fachhochschule Gießen-Friedberg Beiträge und Informationsmaterial. Abgerundet wurde das Programm durch Praxisvorträge aus Unternehmen und Projektpräsentationen von Studierenden-Teams der Technikakademie mit regional ansässigen Unternehmen.

Schirmherr Alois Rhiel, Schulleiter Wolfgang Hill und Weilburgs Bürgermeister Hans-Peter Schick ließen keinen Zweifel daran, dass deutsche Unternehmen sich nur durch professionelles Handeln an der Spitze des Weltmarktes behaupten können. Hierbei ist Projektmanagement ein unverzichtbares Werkzeug.

Der Begriff Projekt ist im umgangssprachlichen Gebrauch heutzutage fest in Gesellschaft sowie national und international agierenden Unternehmen verankert. Um Projekte zielgerichtet, terminorientiert und leistungsgerecht zum Erfolg zu führen, braucht man ein gutes Projektmanagement. Projektmanagement ist der Erfolgsfaktor zielorientierter Unternehmensstrategie. Längst sind in den Unternehmen neben Ziel- und Ergebnisorientierung auch wichtige projektspezifische Kompetenzen gefragt. Neben dem fachlichen Know-how benötigen die Projektmitarbeiter und besonders der Projektleiter diese Kompetenzen im Projektmanagement, welche Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Projektabschluss sind.