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Innovations- und Technologieförderung
Erste Sitzung des Industrieausschusses in 2010
Am 18. Mai 2010 traf sich der Industrieausschuss zu seiner ersten Sitzung in 2010. Schwerpunkt war Innovations- und Technologieförderung. Das Thema wurde durch drei Erfahrungsberichte von Mitgliedern des Industrieausschusses sowie durch einen Vortrag über die Förderung angewandter Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Hessen behandelt. Zu Letztgenanntem trug Frank Syring von der Hessen Agentur als Gast vor. Über Innovationen bei einem mittelständischen Sondermaschinenbauer anhand der Beispiele Solarwerkskomponenten und Abwärmenutzung in der Stahlindustrie berichtete Ingo Cürten von OHL Technologies, Limburg. Zu Möglichkeiten der Innovationsfinanzierung trug Norbert Kleinle, Kreissparkasse Limburg, vor. Und Michael M. Reiter von Deutschmann Automation in Bad Camberg berichtete über die Erfahrungen seines Unternehmens mit Innovationsmanagement. Es wurde verabredet, das Thema in ähnlicher Weise in einer Veranstaltung aufzugreifen und dazu alle interessierten Industrieunternehmen des IHK-Bezirks Limburg einzuladen.In der nächsten Sitzung im November 2010 möchte sich der Ausschuss mit dem Thema „Berufsausbildung + Anforderungen an den Bildungsstandort Limburg-Weilburg“ befassen. Vorher, im September, will der Ausschuss das neu Werk von Schäfer Kalk in Steeden besichtigen.
Beschaffungskooperationen in der Industrie
Branchenveranstaltung am 29. April 2010
Am 29. April 2010 trafen sich in der IHK Unternehmen zu einer vom Industrieausschuss initiierten Veranstaltung. Es ging um Beschaffungskooperationen in der Industrie. Kernstück waren Erfahrungsberichte der Stephan Schmidt KG (Thomas Kleinsorge), der Albert Weil AG (Klaus Rohletter) sowie der Nassauischen Sparkasse (Frank Diefenbach bzw. Andreas Sommerfeld). Die theoretischen Grundlagen liefert Rechtsanwalt Sebastian Schröder vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. mit einem Vortrag zur Vertragsgestaltung von Einkaufskooperationen und ihren Grenzen. Darüber hinaus informiert Kay Uwe Bolduan vom RKW Hessen über mögliche Beratungsförderung bei der Planung und Umsetzung von Kooperationen.
Kooperationen / Beschaffungspooling als Schwerpunktthema
Industrieausschuss tagte am 17. November 2009 bei der Hydrotechnik GmbH
Mit vier Erfahrungsberichten war die zweite Sitzung des Industrieausschusses in 2009 noch ein Stück praxisnäher als die sonstige Ausschussarbeit. Vier der ehrenamtlichen Ausschussmitglieder stellten am 17. November 2009 in den Räumen der Hydrotechnik GmbH in Limburg Vorgehensweisen aus ihren eigenen Unternehmen vor, die bezüglich Kooperationen und Beschaffung beispielhaft für die Industrie der Region sein können. So ging es um Dieselpreisabsicherung, die Frage Einzelbeschaffung contra Interessenpooling bei der Erdgasbeschaffung, Preisabsicherung bei der Beschaffung von Betonstahl und um die Kooperation mit Wettbewerbern. Der Ausschuss war sich einig, dass das Thema Kooperationen / Beschaffungspooling für alle Industrie-Unternehmen im IHK-Bezirk so interessant ist, dass dafür eine Veranstaltung organisiert werden sollte.Weitere Themen waren die Ergebnisse der Abfrage gewünschter Schwerpunkte für die Ausschussabeit 2009-2014, ein Bericht zur Ausbildungssituation im IHK-Bezirk und ein Ausblick auf einen Gesprächs- und Vortragabend "Technologietrends" am 23.3.2010 in der IHK Limburg sowie auf weitere Angebote bzw. Veranstaltungen des TechnologieTransfer-Netzwerkes Hessen und der IHK-Innovationsberatung Hessen, die beide von der IHK Limburg mitgetragen werden.
Konstituierende Sitzung des Industrieausschusses
Zusammenkunft in der IHK Limburg am 8. Juni 2009
Im April 2009 berief die Vollversammlung die Mitglieder des Industrieausschusses der IHK Limburg für die Legislaturperiode 2009 bis 2014. Am 8. Juni traf sich der Ausschuss zur konstituierenden Sitzung. Er erarbeitete mögliche Themen, die schwerpunktmäßig während der Legislaturperiode 2009-2014 bearbeitet werden könnten. Diskutiert wurden dafür u. a. Unternehmens-/Projektfinanzierung (u. a. Absicherung gegen schwankende Rohstoffpreise), EDV – Unterstützung von Geschäftsprozessen, Innovations- und Technologieförderung, Energiethemen, Kooperationen / Beschaffungs-Pooling oder Gesundheitsmanagement). In den Folgewochen ging es an die Priorisierung. Außerdem befassten sich die Ausschussmitglieder mit der aktuellen schwierigen Wirtschaftslage. Es ging auch um Möglichkeiten, wie die IHK die Industrieunternehmen unterstützen könnte. Man sah hier v. a. Ansätze im Bereich Forschung und Entwicklung / Innovation, aber z. B. auch Unternehmensfinanzierung. Gastreferent war Prof. Dr. Harald Danne. Der Leitende Direktor von StudiumPlus und Vizepräsident der FH Gießen-Friedberg. Er stellte die erfolgreiche Verbindung von Theorie und Praxis im Rahmen des dortigen Dualen Studiums näher vor. Er warb dafür, dass die Anwesenden die Information über die Bachelor- und Masterstudiengänge im wirtschaftlichen und technischen Bereich weitertragen an hiesige Unternehmen. Seine Präsentation enthält alle wichtigen Details.
Innovation ist Lebenselixier für Industrie
Industrieausschuss traf sich am 13. Dezember 2007 in der IHK
Nur mit Innovationen, technischen und technologischen Weiterentwicklungen kann die hiesige Industrie mit dem globalen Wettbewerb Schritt halten. Die IHK Limburg unterstützt innovative Unternehmen dabei. Denn dafür gibt es die Experten der IHK-Innovationsberatung Hessen (ITB) und TechnologieTransfer Netzwerk Hessen (TTN). ITB-Geschäftsführer Detlev Osterloh stellte den Mitgliedern des Industrieausschusses am 13. Dezember 2007 die Angebote von ITB und TTN vor. Es ging um Finanzierungshilfen für Technologieunternehmen, erfolgreiche Innovationsmanagement, Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Geschmacksmuster, CE-Kennzeichnung, Qualitätsmanagement und mehr. Als innovativ schätzt auch Michael M. Reiter von Deutschmann Automation sein Unternehmen in Bad Camberg ein. Er nahm als neues Mitglied erstmals an einer Ausschuss-Sitzung teil.
"Die Unternehmen der Region bilden mehr aus" freut sich Ute Bendel. Die IHK konnte schon Ende Oktober rund 550 neue Ausbildungsverhältnisse "davon 45 Industriekaufleute" vermelden. "Das ist mehr, als jeweils zum Jahresende der letzten 10 Jahre." berichtet die Geschäftsbereichsleiterin für Aus- und Weiterbildung zufrieden. Für die Zukunft stehen Modernisierungen in der dualen Ausbildung an. "Dual mit Wahl" wird in modularem Aufbau die Aus- und Weiterbildung sowie Höherqualifizierung durchlässiger machen. Leistungsschwache Jugendliche werden gestärkt. Leistungsträger haben mehr Möglichkeiten weiterzukommen. Es ist gut, dass das IHK-Jahresthema 2008 die Aus- und Weiterbildung stärker in den Fokus rückt, sind sich die Ausschuss-Mitglieder einig. Unter dem Motto "Wirtschaft bildet - Unsere Zukunft" plant die IHK zahlreiche Aktionen.
Revitalisierung ehemaliges Ausbesserungswerk der Bahn in Limburg
Handels-, Industrie- und Verkehrsausschuss tagten gemeinsam am 31. Oktober 2007
Die Pläne für die weitere Entwicklung des ehemaligen Bahnausbesserungswerkes in Limburg waren Thema einer gemeinsamen Sitzung der IHK-Ausschüsse Handel, Verkehr und Industrie am 31. Oktober 2007.
Rund 30 der ehrenamtlichen Ausschuss-Mitglieder, darunter Händler, Verkehrsunternehmer, Vertreter von Bau- und Industriefirmen machten sich mit Investor Marcel Kremer und Architekt André Kramm ein Bild von den baulichen Plänen mitten im Herzen von Limburg. Stadtplanerin Annelie Bopp-Simon steuerte den Stand der städtischen Planungen bei. Neben dem Ausbesserungswerk gehören dazu auch die Baumaßnahmen am Bahnhofsvorplatz.
Die Ausschüsse unterstützten die IHK, als sogenannter Träger öffentlicher Belange, bei der Beurteilung des im Entwurf befindlichen Bebauungsplanes und der Änderung des Gesamtflächennutzungsplanes. Dabei sollte die Standortattraktivität ebenso Berücksichtigung finden wie die Interessen verschiedener Branchen. Als Ergebnis von Begehung und anschließender Diskussion formulierte die IHK zahlreiche Anregungen für Stadtplanung und Investor (siehe Kasten). Die Zielrichtung ist dabei eindeutig: die innenstadtverträgliche Gestaltung und Nutzung des ehemaligen Bahngeländes, als weiteren Baustein für eine positive Entwicklung der Kreisstadt.
Kernpunkte der IHK-Stellungnahme:
Ein großes Plus ist der überdachte Einkauf; insbesondere für das Angebot frischer Produkte. Mit Blick auf weitere Sortimente wird angeregt, dass der Fokus auf Bereichen liegen muss, die das bisherige Angebot in der Innenstadt ergänzen. Besonders wichtig ist eine gute fußläufige Verbindung zwischen Entwicklungsgebiet und City. Die beiden Zentren müssen über den Bahnhofsvorplatz hinweg zur gegenseitigen Ergänzung und Belebung bestmöglich verbunden werden. Werden die "Tiele-Schüler" zwischen Schule und Bahnhof nicht mehr nur über die Weierstein- und die Parkstraße, sondern auch über das Entwicklungsgebiet geführt, wird die Entwicklungsflächen zusätzlich belebt. Das entlastet auch die Fußgängerampel Ecke Diezer Straße / Parkstraße. Bedenken bestehen hinsichtlich optimaler verkehrlicher Anbindung. Die IHK fordert, den geplanten Kreisel an der Ecke Diezer Straße, Schaumburger Straße und Tielemannstraße möglichst großzügig zu gestalten. Außerdem muss die Südumgehung und damit die Entlastung der Diezer Straße schnell vorangetrieben werden. Denn im Bereich der Diezer Straße ist kaum noch Aufnahmefähigkeit für eine weitere Verkehrszunahme zu sehen. Die geplanten bequemen Parkmöglichkeiten sind eine wichtige Bereicherung des Parkangebotes für die Innenstadt. Eine teilweise Anbindung an das bestehende Parkleitsystem wurde empfohlen.
Energiebezug & REACH
IHK-Industrieausschuss tagte am 24. Januar 2006Kostenoptimierung ist für Unternehmen jeder Branche stets ein aktuelles Thema; auch der Energiebezug zählt dazu. Dies gilt in Anbetracht der derzeitigen Entwicklungen insbesondere für energieaufwändige Prozesse in Industrieunternehmen. Für sein Hauptthema "Neue Wege beim Energieeinkauf" begrüßte der IHK-Industrieausschuss zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2006 daher Hubert Wörsdörfer von der Geschäftsstelle Koblenz des Bundesverbandes der Energieabnehmer e. V. (VEA) und Thomas Klaßen von der Umweltberatungsstelle im IHK-Verbund Mittelhessen. Der Ausschuss diskutierte im Weiteren die 15 Energiepolitischen Forderungen für den Standort 2015 der IHK-Organisation und die Resolution der Vollversammlung der IHK Limburg zum Thema Umweltpolitik in Europa. Er beschäftigte sich außerdem erneut mit der von der EU geplanten kompletten Neuordnung des Chemikalienrechts (REACH). Der Ausschuss begrüßte in dieser Sitzung Rolf Baumann, Blechwarenfabrik Limburg GmbH, als neues Mitglied.